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Häufige Fehler am Forellensee

Besonders Einsteiger unterschätzen oft kleine Details, die am Forellensee den Unterschied machen. Damit dein Angeltag erfolgreich und stressfrei verläuft, haben wir die häufigsten Fehler hier zusammengestellt

Tipp 1: Montagefehler

Prüfe vor jedem Auswurf deine Montage. Verwicklungen, falsche Knoten oder beschädigte Schnüre führen schnell zu Abrissen. Die Forelle verendet schlimmstenfalls mit Haken im Hals. Beim Hakenlösen mit der Zange kann das Vorfach beschädigt werden. Im Zweifel besser einen neuen Haken verwenden. Achte außerdem darauf, Blei nur leicht auf die Schnur zu drücken, da zu fest gequetschtes Blei die Schnur beschädigen kann.

Tipp 2: Bisserkennung

Schlage nicht sofort an, wenn sich die Pose leicht bewegt. Forellen testen den Köder oft erst vorsichtig. Warte, bis die Pose deutlich unter Wasser gezogen wird. Dann hat der Fisch den Köder auch wirklich geschluckt. Anschließend langsam Schnur auf Spannung bringen und mit einem kurzen, leichten Anhieb den Haken setzen.

Tipp 3: Drill

Ziehe nie ruckartig, wenn die Forelle hängt. Es geht nicht um Schnelligkeit, sondern darum, den Fisch zu ermüden. Halte gleichmäßig Spannung, Rutenspitze hoch, ruhig bleiben und die Forelle langsam zum Kescher führen. Die Bremse der Rolle so einstellen, dass die Forelle bei starken Fluchten Schnur nehmen kann, ohne dass sie reißt. Die Bremse schont sowohl Rute, Schnur, Knoten, als auch den Fisch.

Tipp 4: Köderführung

Wenn länger kein Biss kommt und du neu auswirfst, um eventuelle Anpassungen vorzunehmen, hole die Montage immer langsam ein. Oft schnappt sich eine Forelle gerade beim Einholen den bewegten Köder. Kontrolliere regelmäßig den Köder und bestücke ihn bei Bedarf neu. 

Tipp 5: Standortwahl

Nur weil jemand neben dir einen Fisch gefangen hat, musst du nicht den Platz wechseln oder auch da hinwerfen. Durch Drills werden Forellen dort meist verscheucht. Versuche stattdessen zu erkennen in welcher Tiefe oder mit welchem Ködern ein Fisch gefangen wurde und passe deine Montage dementsprechend an.

Tipp 6: Verhalten am Wasser

Forellen können auch scheu sein. Vermeide Trampeln, Rennen oder lautes Schreien direkt am Ufer. Achte auch darauf beim Laufen nicht über die Schnüre und Montagen der anderen zu stolpern.

Tipp 7: Kescher bereitlegen

Rechne jederzeit mit einem Biss. Besonders allein wird es heikel, wenn im Drill der Kescher ein paar Meter hinter dir liegt. Beim Herumlaufen verlierst du Spannung und der Fisch steigt leicht aus. Lege den Kescher deshalb immer griffbereit neben dich und gewöhne dir an, ihn nach jedem versorgten Fisch sofort wieder ans Ufer zu legen. Im Optimalfall liegt er auf einem Rutenständer auf, denn selbst beim Bücken nach dem Kescher verlierst du kurz Spannung. Das ist gerade bei aktiv geführten Ködern oft entscheidend, denn diese werden nicht so tief geschluckt und können leichter durch Kopfschläge des Fisches gelöst werden.

Lege auch Betäuber, Messer und Hakenlöser bereit, damit du den Fisch ohne Verzögerung betäuben, töten, den Haken lösen und damit tierschutzgerecht versorgen kannst.

Tipp 8: Erfahrungsaustausch

Sprich ruhig andere Angler an und erkundige dich nach ihrer Technik und Montage. Frage nach, in welcher Tiefe die Fische stehen könnten und welche Köder aktuell gut laufen. So findest du schneller heraus, welche Methoden im Moment erfolgreich sind und hast nebenbei nette Gespräche und neue Kontakte.